„Look back over the past, with its changing empires
that rose and fell, and you can foresee the future, too.“
Marc Aurel

1949 gründen einige Enthusiasten im Berner Mattequartier unter dem Dach des Schweizerischen Arbeiter-Turn- und Sportverband den Boxring Bern.

2004 übernimmt Daniel Hartmann den Boxring Bern und entwickelt einen Masterplan, der dem Berner Boxen neuen Aufschwung verleihen soll. Mit dazu gehört ein neuer Clubname, der die Vision und den Aufbruch verdeutlichen soll: Boxing Kings Bern.

Bereits im Mai 2004 lanciert Hartmann die erste grosse Boxing Kings Show im Casino Bern. Mit Charly Bühler vereinbart er, den traditionellen Boxing Day vom 26. Dezember langfristig zu übernehmen und auf einem höheren Niveau zu positionieren. Ebenfalls in diesem Jahr verpflichtet Hartmann den bekannten Schweizer Boxamateur Yves Studer als Boxing Kings Profi. Nachdem zwei Peek a Boo Trainer von Catskill New York, Bill White 2008 und Legende Kevin Rooney (Ex-Trainer Mike Tyson) 2010 Hartmann ausgebildet haben, beschliesst dieser den Club mittelfristig auf diesen Kampfstil auszurichten. Hartmann lässt Yves Studer längere Zeit durch White trainieren. Im Anschluss gewinnt Studer seinen ersten Titel: European Champion EBU-EEU. Studer gewinnt bis zu seinem Rücktritt zahlreiche renommierte Titelkämpfe (siehe Boxing Kings Glory).

2012 beendet Yves Studer seine Karriere. Alain Chervet startet im gleichen Jahr am Boxing Day seine Profikarriere. Chervet gewinnt bis Ende 2013 von seinen 10 Kämpfen deren 8 bei zwei Unentschieden.

Im Jahr 2014 richtet Hartmann den Club strategisch neu aus. Trainingskonzeption, -planung, -durchführung und die Gym-Infrastruktur werden auf den neusten Stand gebracht.

Im Mai 2016 wird Alain Chervet durch K.o. Juniorenweltmeister der IBF in Visp. Im gleichen Jahr absolviert Chervet in Deutschland erfolgreich die Prüfung zum dipl. Boxtrainer.

Mitte 2016 wird das Boxing Kings Gym offizielles europäisches Head Quarter des Cus D’Amato’s KO Boxing Gym, Catskill, New York. In Catskill wurden die Weltmeister José Torres, Floyd Patterson und Mike Tyson geformt.

2016, 25. Dezember. Die renommierte Tageszeitung „Der Bund“ schreibt: Hartmann verfügt seit 1982 über die Schweizer Boxtrainer-Lizenz und ist wohl der wichtigste Manager des Landes. Der Selfmade-Man hat bereits beträchtliches Kapital in den Schweizer Boxsport investiert und ist bestrebt, immer neue Talente aufzubauen. Das Beispiel von Alain Chervet, dem Neffen des ehemaligen Europameisters Fritz Chervet, zeigt, dass Hartmann weder Aufwand noch Kosten scheut und seinen Schützlingen immer wieder Trainingscamps und Sparrings im Ausland organisiert. Zur Vorbereitung auf den Boxing Day 2016 flogen Hartmann und Chervet auf die Kanarischen Inseln und absolvierten bei Vassili Boguslavsky, der auch schon den amtierenden WBO-­Federgewichts-Weltmeister Vasyl Lomachenko und das ukrainische Nationalteam betreute, ein Trainingscamp. Auch Hartmann selber setzt auf ­Weiterbildung, so hospitierte er in den vergangenen Jahren bei weltbekannten Trainern und in Gyms in den USA, unter anderen bei George Young in Catskills NY, bei Kevin Rooney, dem ehemaligen Trainer von Mike Tyson, oder bei Hall-of-Fame-Trainer Bob Jackson vom Gleason Gym. Aber auch in Europa sucht der umtriebige Manager stets neue Kontakte. Es gelang ihm, Conny Mittermaier, eine der schillerndsten Boxfiguren in Deutschland, für zwei Monate nach Bern zu ­holen. Mittermeier ist Trainer des ehemaligen Welt- und Europameisters Jürgen Brähmer.